...und bringt einen unheimlich weiter!
Ich habe mich in der Zwischenzeit mit 4 weiteren Abkürzungsdamen zu einem "Kinderwunsch-Stammtisch" getroffen.
Organisiert wurde das über ein Kinderwunsch-Forum, getroffen haben wir uns in einem Bistro.
Es war eine skurile Situation: wir sitzen im helllichten Sonnenschein in einem gut besuchten Lokal und unterhalten uns über ICSI´s, Spermiogramme, Frustration, intimste Gefühle und alles, was da so dazugehört...
Ich möchte nicht wissen, was die anderen Gäste so alles mitbekommen haben.
Aber egal, vielleicht haben sie was dazugelernt... ;-)
Es ist eine echt lustige Truppe, es herrschte sofort eine allgemeine Sympathie.
Es war was ganz anderes, live und in Farbe die Schicksale von anderen erzählt zu bekommen.
Bei mir regte sich sofort der Gedanke, dass es mir soooo schlimm ja garnicht geht. Es relativiert sich einiges!
Nachdem wir uns verabschiedet hatten (nach immerhin etwas über 4 Stunden!), haben wir sofort eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.
Und wir schreiben uns quasi täglich.
Mal mehr, mal weniger.
Wenn eine von uns gerade die Krise bekommt, dann sind die anderen da und trösten oder schimpfen mit.
Wir hibbeln auf Testergebnisse, drücken alle Daumen.
Es tut wirklich gut!
Daneben kommen Anregungen und Tipps, auf die man erstmal so nicht gekommen wäre.
Die Idee, dass meine Schilddrüse vielleicht doch nicht so optimal eingestellt ist, wie mein "Kompetenzzentrum" so behauptet, kam auch von einer der Mädels.
Einfach mal mit der eigenen Erfahrung den Berichten der anderen zuhören, das bringt schon einiges!
Ich bin dankbar, diese Frauen kennengelernt zu haben!
Morgen Abend treffen wir uns wieder, ich freue mich schon!
Macht´s gut,
Eure Nora
Dienstag, 20. August 2013
Montag, 19. August 2013
Das klingt nach einem Plan!
Und es fühlt sich gut an!
Folgende Massnahmen fange ich ab morgen an:
- L-Thyroxin von 100 auf 125 steigern
- Thybon von 10 auf 15 steigern
- Mönchspfeffer 1x1
- Prednisolon 5mg 1x1 (um mein überaktives Immunsystem ein wenig zu beruhigen)
In zwei Wochen werden dann die Symptome kontrolliert und in vier Wochen soll ein neues Blutbild gemacht werden.
Parallel werde ich die Untersuchungen zur Immunologie anstossen, es dauert wohl mindestens 12 Wochen, bis Ergebnisse vorliegen.
Und bis diese in einem Telefonat ausgewertet werden, dann nochmal ein wenig.
Also kann das auch jetzt schon mal im Hintergrund laufen.
Nach meinen Recherchen werden solche Untersuchungen zwar meistens erst gemacht, wenn die ersten 1-2 ICSI´s schiefgelaufen sind.
Aber ich habe sehr viel mit Autoimmunprozessen zu tun, da kann man auch mal früher ein Auge drauf werfen.
Nebenher:
witzig, was für Symptome alles für eine unterversorgte Schilddrüse sprechen können!
(Können, nicht müssen! Aber in der Gesamtheit ergibt sich doch ein Bild...)
- Abgeschlagenheit, ineffektives Schlafen
- Angst, depressive Verstimmungen
- das Gefühl "Das Leben ist wie ein Film, der an mir vorbeizieht" (man denke an meinen letzten Beitrag...)
- fehlende Halbmonde im Fingernagel (kleiner Finger - Mittelfinger)
- weisse stecknagelgroße Flecken an der Aussenseite der Unterarme und der Schienbeine
- trockene Haut und Haare
- Ringe unter den Augen bzw. geschwollene Lider
und einiges mehr, an das ich mich nicht mehr erinnere.
Ich bin mal gespannt!
Also, ab morgen Dosis rauf und dann Warteschleife.
Macht´s gut,
Eure Nora
Folgende Massnahmen fange ich ab morgen an:
- L-Thyroxin von 100 auf 125 steigern
- Thybon von 10 auf 15 steigern
- Mönchspfeffer 1x1
- Prednisolon 5mg 1x1 (um mein überaktives Immunsystem ein wenig zu beruhigen)
In zwei Wochen werden dann die Symptome kontrolliert und in vier Wochen soll ein neues Blutbild gemacht werden.
Parallel werde ich die Untersuchungen zur Immunologie anstossen, es dauert wohl mindestens 12 Wochen, bis Ergebnisse vorliegen.
Und bis diese in einem Telefonat ausgewertet werden, dann nochmal ein wenig.
Also kann das auch jetzt schon mal im Hintergrund laufen.
Nach meinen Recherchen werden solche Untersuchungen zwar meistens erst gemacht, wenn die ersten 1-2 ICSI´s schiefgelaufen sind.
Aber ich habe sehr viel mit Autoimmunprozessen zu tun, da kann man auch mal früher ein Auge drauf werfen.
Nebenher:
witzig, was für Symptome alles für eine unterversorgte Schilddrüse sprechen können!
(Können, nicht müssen! Aber in der Gesamtheit ergibt sich doch ein Bild...)
- Abgeschlagenheit, ineffektives Schlafen
- Angst, depressive Verstimmungen
- das Gefühl "Das Leben ist wie ein Film, der an mir vorbeizieht" (man denke an meinen letzten Beitrag...)
- fehlende Halbmonde im Fingernagel (kleiner Finger - Mittelfinger)
- weisse stecknagelgroße Flecken an der Aussenseite der Unterarme und der Schienbeine
- trockene Haut und Haare
- Ringe unter den Augen bzw. geschwollene Lider
und einiges mehr, an das ich mich nicht mehr erinnere.
Ich bin mal gespannt!
Also, ab morgen Dosis rauf und dann Warteschleife.
Macht´s gut,
Eure Nora
Samstag, 17. August 2013
Vergeudete Zeit
Ihr Lieben,
ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen.
Das liegt zum einen an ein paar Tagen Abwesenheit , vor allem aber auch an unserer Zwangspause , die wir uns auferlegt haben .
Erstmal die Schilddrüse ins Reine bekommen , dann geht´s weiter.
Soweit der Plan soweit der rationale Gedanke .
De facto geht es mir echt schlecht damit .
Klar war es ganz angenehm , mal nicht GvnP betreiben zu müssen .
Das tat gut .
Jetzt sitze ich aber da und bin wirklich zutiefst deprimiert.
Letzte Nacht habe ich geträumt , dass ich kurz vor der Entbindung stehe. Alles hat sich so natürlich und gut angefühlt.
Kennt Ihr das in Euren Depri-Phasen auch ?
Keine Lust auf nichts , nur Herumsitzen auf der Couch .
Reden mag ich nicht , rausgehen mag ich nicht , weggehen mag ich nicht , sich mit Freunden treffen mag ich nicht .
Ich habe so oft gehört : "Geniesst die Wartezeit und macht nochmal alle Dinge , die ihr dann mit Kind nicht mehr machen könnt "
Schlauer Rat .
Das Problem : ich mag nicht .
Für mich sind diese ewigen Warteschleifen , dieses "Warten auf Godot" vergeudete Zeit .
Ich möchte mit ihr nichts besseres anfangen .
Ja , ich könnte .
Aber ich will nicht .
Ich habe das Gefühl , dass eine neue Ära in meinem Leben schon längst überfällig ist .
Entweder gebe ich Vollgas und starte quasi in die Zukunft ohne Kinder (gefühlsmässig) oder ich verharre noch etwas und hoffe auf die gewollte und geplante Veränderung.
Im Moment bin ich in einem Zwischenzustand .
Aus dem Bauch heraus gibt es hier für mich nur Schwarz und Weiss, kein Grau.
Kein Mittelding .
Darum sitze ich hier auf meiner Couch und es geht mir schlecht .
Besser wäre sicherlich , einfach "meinen" Weg zu gehen und den Kinderwunsch folgen zu lassen .
Quasi das viel gepredigte "Loslassen" .
Aber ich habe Angst davor .
Denn es hat nichts mit dem zu tun , was ich mir erträume .
Es ist eine Verlegenheitslösung .
Aber auf der anderen Seite sind es mittlerweile letztendlich drei mehr oder weniger vergeudete Jahre .
Wie lange macht das Warten auf Godot Sinn ?
Wann muss man begreifen , dass Godot eventuell garnicht kommt ?
Ich zitiere mal aus dem betreffenden Wiki-Artikel über das Theaterstück "Warten auf Godot":
Aber kommt Euch nicht auch einiges bekannt vor ?
So, ich packe meinen depressiven Marvin mal wieder ein und gehe mal was tuen... ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen.
Das liegt zum einen an ein paar Tagen Abwesenheit , vor allem aber auch an unserer Zwangspause , die wir uns auferlegt haben .
Erstmal die Schilddrüse ins Reine bekommen , dann geht´s weiter.
Soweit der Plan soweit der rationale Gedanke .
De facto geht es mir echt schlecht damit .
Klar war es ganz angenehm , mal nicht GvnP betreiben zu müssen .
Das tat gut .
Jetzt sitze ich aber da und bin wirklich zutiefst deprimiert.
Letzte Nacht habe ich geträumt , dass ich kurz vor der Entbindung stehe. Alles hat sich so natürlich und gut angefühlt.
Kennt Ihr das in Euren Depri-Phasen auch ?
Keine Lust auf nichts , nur Herumsitzen auf der Couch .
Reden mag ich nicht , rausgehen mag ich nicht , weggehen mag ich nicht , sich mit Freunden treffen mag ich nicht .
Ich habe so oft gehört : "Geniesst die Wartezeit und macht nochmal alle Dinge , die ihr dann mit Kind nicht mehr machen könnt "
Schlauer Rat .
Das Problem : ich mag nicht .
Für mich sind diese ewigen Warteschleifen , dieses "Warten auf Godot" vergeudete Zeit .
Ich möchte mit ihr nichts besseres anfangen .
Ja , ich könnte .
Aber ich will nicht .
Ich habe das Gefühl , dass eine neue Ära in meinem Leben schon längst überfällig ist .
Entweder gebe ich Vollgas und starte quasi in die Zukunft ohne Kinder (gefühlsmässig) oder ich verharre noch etwas und hoffe auf die gewollte und geplante Veränderung.
Im Moment bin ich in einem Zwischenzustand .
Aus dem Bauch heraus gibt es hier für mich nur Schwarz und Weiss, kein Grau.
Kein Mittelding .
Darum sitze ich hier auf meiner Couch und es geht mir schlecht .
Besser wäre sicherlich , einfach "meinen" Weg zu gehen und den Kinderwunsch folgen zu lassen .
Quasi das viel gepredigte "Loslassen" .
Aber ich habe Angst davor .
Denn es hat nichts mit dem zu tun , was ich mir erträume .
Es ist eine Verlegenheitslösung .
Aber auf der anderen Seite sind es mittlerweile letztendlich drei mehr oder weniger vergeudete Jahre .
Wie lange macht das Warten auf Godot Sinn ?
Wann muss man begreifen , dass Godot eventuell garnicht kommt ?
Ich zitiere mal aus dem betreffenden Wiki-Artikel über das Theaterstück "Warten auf Godot":
Die Hauptfiguren des Stücks sind die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir, die an einem nicht näher definierten Ort, einer Landstraße mit einem kahlen Baum, ihre Zeit damit verbringen, „nichts zu tun“ und auf eine Person namens Godot zu warten, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. Godot selbst erscheint in der Tat bis zuletzt nicht, das Warten auf ihn ist offensichtlich vergeblich. Am Ende eines jeden der beiden weitgehend identischen Akte erscheint ein angeblich von ihm ausgesandter etwas ängstlicher Botenjunge, sein Ziegenhirte, der verkündet, dass sich Godots Ankunft weiter verzögern, er aber ganz bestimmt kommen werde. Spätestens dann dämmern den Wartenden Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihrer Situation, lösen aber können sie sich dennoch nicht aus ihr, wie folgender, mehrfach wiederkehrender Dialog unterstreicht:Naja, auf wen wir warten und warum wir warten - das dürften wir wissen .
Zwei Akte lang tritt das Stück statisch auf der Stelle. Um die „unheimliche Stille auf Abstand zu halten“, wird viel mit absurden Diskussionen über Belangloses gestritten und sich wieder versöhnt. Vor allem aber beschäftigt man sich mehr schlecht als recht damit, kleine Übungen und Spielchen zu erfinden, um sich die zähe Zeit zu vertreiben, oder man erörtert die verschiedenen Möglichkeiten des Selbstmords.
- Estragon: Komm, wir gehen!
- Wladimir: Wir können nicht.
- Estragon: Warum nicht?
- Wladimir: Wir warten auf Godot.
- Estragon: Ah!
Bis zum Schluss wird nicht klar, wer Godot ist und warum genau man in einer so „gottverlassenen Gegend“ auf ihn wartet.
Aber kommt Euch nicht auch einiges bekannt vor ?
So, ich packe meinen depressiven Marvin mal wieder ein und gehe mal was tuen... ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
Mittwoch, 7. August 2013
Das halbe Hundert ist voll!
Wow, das ist jetzt der 50. Beitrag !!!
Und das von mir, die noch nie großartig Tagebuch geschrieben hat.
Die immer leicht lächelnd auf Bloggerinnen geschaut hat, die virtuell mehr oder weniger Seelenstriptease machen.
Und Leute - es tut gut !
Klar bin ich häufig frustriert und entmutigt.
Angenervt und selbstmitleidig.
Aber es ist besser geworden!
Und das liegt an diesem Blog.
Er nimmt mir diesen stetig wachsenden Druck im Inneren.
Wenn ich mir meine Texte nach 1 - 2 Tagen nochmal durchlese, so kann ich meine Gefühle distanzierter betrachten.
Dieses Wirrwarr in mir drin formulieren zu müssen, das macht für mich selber einiges begreifbarer.
Und Ihr Abkürzungsdamen gebt mir das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Dass meine Emotionen in der jetzigen Situation vollkommen normal sind.
Dafür möchte ich Euch von Herzen danken!!!
Macht´s gut,
Eure Nora
Und das von mir, die noch nie großartig Tagebuch geschrieben hat.
Die immer leicht lächelnd auf Bloggerinnen geschaut hat, die virtuell mehr oder weniger Seelenstriptease machen.
Und Leute - es tut gut !
Klar bin ich häufig frustriert und entmutigt.
Angenervt und selbstmitleidig.
Aber es ist besser geworden!
Und das liegt an diesem Blog.
Er nimmt mir diesen stetig wachsenden Druck im Inneren.
Wenn ich mir meine Texte nach 1 - 2 Tagen nochmal durchlese, so kann ich meine Gefühle distanzierter betrachten.
Dieses Wirrwarr in mir drin formulieren zu müssen, das macht für mich selber einiges begreifbarer.
Und Ihr Abkürzungsdamen gebt mir das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Dass meine Emotionen in der jetzigen Situation vollkommen normal sind.
Dafür möchte ich Euch von Herzen danken!!!
Macht´s gut,
Eure Nora
Mittwoch, 31. Juli 2013
Kleiner Nachtrag
Okay, die Maschinerie läuft an.
Ich war gestern in der Nuklearmedizin und habe mir Blut abnehmen lassen.
So ein bisschen fies (wie ich nunmal so bin) habe ich unschuldig mal gefragt, ob sich die Werte unter Hormonbehandlungen denn verändern können?
Man muss dazu sagen, dass man in dieser Praxis jedesmal einen anderen jungen Arzt vor die Nase gesetzt bekommt.
Aber hey - frisch von der Uni, da muss das Wissen doch noch sitzen!
Er schaute mich an und sagt im Brustton der Überzeugung: wenn die Schilddrüse gut eingestellt ist, muss man nichts dran machen.
Okay...
Das habe ich anders gelesen.
In der Kinderwunsch-Klinik wird tatsächlich jedesmal nur T4 und TSH kontrolliert (wobei letzteres ja keine wirkliche Aussagekraft hat).
Wenn ich den T4-Wert im Rechner eingebe, lande ich bei 40%.
Nicht wirklich dolle.
Ich warte jetzt mal das Blutergebnis ab und schaue dann weiter.
Wir haben beschlossen, den nächsten Zyklus zu pausieren.
Zum einen wird es für uns zeitlich um den Eisprung-Termin herum etwas eng, zum anderen möchte ich gerne die Schilddrüsen-Problematik abgeklärt haben.
Die Aussicht, aus dem Grund einen Abbruch zu erleiden, ist auch nicht ganz so erheiternd.
So schaut´s aus. ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
Ich war gestern in der Nuklearmedizin und habe mir Blut abnehmen lassen.
So ein bisschen fies (wie ich nunmal so bin) habe ich unschuldig mal gefragt, ob sich die Werte unter Hormonbehandlungen denn verändern können?
Man muss dazu sagen, dass man in dieser Praxis jedesmal einen anderen jungen Arzt vor die Nase gesetzt bekommt.
Aber hey - frisch von der Uni, da muss das Wissen doch noch sitzen!
Er schaute mich an und sagt im Brustton der Überzeugung: wenn die Schilddrüse gut eingestellt ist, muss man nichts dran machen.
Okay...
Das habe ich anders gelesen.
In der Kinderwunsch-Klinik wird tatsächlich jedesmal nur T4 und TSH kontrolliert (wobei letzteres ja keine wirkliche Aussagekraft hat).
Wenn ich den T4-Wert im Rechner eingebe, lande ich bei 40%.
Nicht wirklich dolle.
Ich warte jetzt mal das Blutergebnis ab und schaue dann weiter.
Wir haben beschlossen, den nächsten Zyklus zu pausieren.
Zum einen wird es für uns zeitlich um den Eisprung-Termin herum etwas eng, zum anderen möchte ich gerne die Schilddrüsen-Problematik abgeklärt haben.
Die Aussicht, aus dem Grund einen Abbruch zu erleiden, ist auch nicht ganz so erheiternd.
So schaut´s aus. ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
Sonntag, 28. Juli 2013
Eine "neue" Spur?
Das "neu" setze ich gleich mal in Anführungszeichen.
Denn neu ist sie weissgott nicht.
Ich weiss seit ich 10 Jahre alt bin, dass ich Hashimoto habe.
Ich werde solange ich lebe meine Schilddrüsentabletten nehmen und gut isses.
Gibt Schlimmeres.
Ich weiss aber auch, dass eine schlechte Einstellung der Schilddrüse das Kinderbekommen sehr erschwert. Es steigt daneben auch die Abort-Rate.
All das weiss ich.
Darum poche ich seit Beginn der Kinderwunsch-Zeit darauf, dass meine Schilddrüse beachtet wird und gut eingestellt ist.
Das Nuklear-Zentrum hier vor Ort hat mich seit Urzeiten auf ein Kombipräparat eingestellt, findet die Werte gut und sieht keine Veranlassung für eine Umstellung.
Wie ich aber schon hier beschrieben habe, ist dieser Weg laut "Experten"-Forum nicht der richtige. Lieber zwei Einzelpräparate, die einzeln dem Bedarf angepasst werden können.
Wie dem auch sei, vor jedem Versuch bestimmt auch meine Kinderwunschklinik die Werte.
Und gibt kurz per SMS das "Okay".
Ich habe bisher dummerweise nicht wirklich nach den realen Zahlenwerten gefragt sondern habe mich mit dieser Auswertung zufrieden gegeben.
Jetzt wurde ich von einer Kinderwunsch-Bekannten auf diese Spezialisten-Seite hingewiesen mit vorhandenem Werte-Rechner.
Um gut eingestellt zu sein, sollten die Werte im oberen Drittel (66-100%) sein.
Der TSH-Wert sagt nicht viel aus, es kommt auf T3 und T4 an.
Ich hatte vom vorletzten Monat per SMS einen T4-Wert bekommen und ihn eingegeben: 23%...
Uppsala...
Daneben wird dort auf das "Wohlbefinden" geachtet und einige Symptome zeige ich durchaus.
Muss nichts heissen, kann aber durchaus ein Zeichen dafür sein, dass nicht alles optimal eingestellt ist.
Das heisst für mich:
ich werde am Montag in der Kinderwunsch-Klinik meine letzten Laborergebnisse erfragen.
Dann nochmal in den Rechner eingeben.
Falls es sich bestätigt, werde ich nochmal in die Labordiagnostik einsteigen und mich neu einstellen lassen.
Aber wie krass!
Ich sage wirklich jedem Kunden, der irgendwie Probleme hat (von Haarausfall über Schlaflosigkeit über Pigmentstörungen über Kinderwunsch - jaaaaaa!) er solle mal seine Schilddrüse kontrollieren lassen.
Und ich dachte, dass es da in die Deutschland Standards gibt, die gelten.
Wenn ich die Ärzte darauf aufmerksam mache und sie es kontrollieren - dann sollte es doch passen?
Check! Weiter geht´s! Oder so...
Oder anscheinend doch nicht....
Ich dachte, die Mädels hier in dem Forum übertreiben alle ein wenig mit ihrer Detailverliebtheit.
Ich werde der Spur schleunigst nachgehen.
Drastisch formuliert:
wenn meine Werte wirklich so im argen liegen, dann sollten bzw. müssten wir mit dem Kinderwunsch pausieren, bis alles wieder im Lot ist.
Macht´s gut,
Eure Nora
Denn neu ist sie weissgott nicht.
Ich weiss seit ich 10 Jahre alt bin, dass ich Hashimoto habe.
Ich werde solange ich lebe meine Schilddrüsentabletten nehmen und gut isses.
Gibt Schlimmeres.
Ich weiss aber auch, dass eine schlechte Einstellung der Schilddrüse das Kinderbekommen sehr erschwert. Es steigt daneben auch die Abort-Rate.
All das weiss ich.
Darum poche ich seit Beginn der Kinderwunsch-Zeit darauf, dass meine Schilddrüse beachtet wird und gut eingestellt ist.
Das Nuklear-Zentrum hier vor Ort hat mich seit Urzeiten auf ein Kombipräparat eingestellt, findet die Werte gut und sieht keine Veranlassung für eine Umstellung.
Wie ich aber schon hier beschrieben habe, ist dieser Weg laut "Experten"-Forum nicht der richtige. Lieber zwei Einzelpräparate, die einzeln dem Bedarf angepasst werden können.
Wie dem auch sei, vor jedem Versuch bestimmt auch meine Kinderwunschklinik die Werte.
Und gibt kurz per SMS das "Okay".
Ich habe bisher dummerweise nicht wirklich nach den realen Zahlenwerten gefragt sondern habe mich mit dieser Auswertung zufrieden gegeben.
Jetzt wurde ich von einer Kinderwunsch-Bekannten auf diese Spezialisten-Seite hingewiesen mit vorhandenem Werte-Rechner.
Um gut eingestellt zu sein, sollten die Werte im oberen Drittel (66-100%) sein.
Der TSH-Wert sagt nicht viel aus, es kommt auf T3 und T4 an.
Ich hatte vom vorletzten Monat per SMS einen T4-Wert bekommen und ihn eingegeben: 23%...
Uppsala...
Daneben wird dort auf das "Wohlbefinden" geachtet und einige Symptome zeige ich durchaus.
Muss nichts heissen, kann aber durchaus ein Zeichen dafür sein, dass nicht alles optimal eingestellt ist.
Das heisst für mich:
ich werde am Montag in der Kinderwunsch-Klinik meine letzten Laborergebnisse erfragen.
Dann nochmal in den Rechner eingeben.
Falls es sich bestätigt, werde ich nochmal in die Labordiagnostik einsteigen und mich neu einstellen lassen.
Aber wie krass!
Ich sage wirklich jedem Kunden, der irgendwie Probleme hat (von Haarausfall über Schlaflosigkeit über Pigmentstörungen über Kinderwunsch - jaaaaaa!) er solle mal seine Schilddrüse kontrollieren lassen.
Und ich dachte, dass es da in die Deutschland Standards gibt, die gelten.
Wenn ich die Ärzte darauf aufmerksam mache und sie es kontrollieren - dann sollte es doch passen?
Check! Weiter geht´s! Oder so...
Oder anscheinend doch nicht....
Ich dachte, die Mädels hier in dem Forum übertreiben alle ein wenig mit ihrer Detailverliebtheit.
Ich werde der Spur schleunigst nachgehen.
Drastisch formuliert:
wenn meine Werte wirklich so im argen liegen, dann sollten bzw. müssten wir mit dem Kinderwunsch pausieren, bis alles wieder im Lot ist.
Macht´s gut,
Eure Nora
Mittwoch, 24. Juli 2013
Familienplanung - ganz normal
Wie schön muss es sein, einfach ein Kind planen zu können !
Zu sagen : beruflich möchte ich noch das und das abwarten, dann kann das zweite Kind kommen.
Ich finde es frustrierend, deprimierend und einfach unfair !
Es ist mir mittlerweile vollkommen schnurz, irgendwas planen zu wollen!
Hauptsache, es findet ein Kind zu uns!
Ach menno... :-(
Ach so : ansonsten immer noch Warteschleife.
Fühlt sich aber nicht wirklich vielversprechend an.
Und nochmal: ach menno... :-(
Macht´s gut,
Eure Nora
Zu sagen : beruflich möchte ich noch das und das abwarten, dann kann das zweite Kind kommen.
Ich finde es frustrierend, deprimierend und einfach unfair !
Es ist mir mittlerweile vollkommen schnurz, irgendwas planen zu wollen!
Hauptsache, es findet ein Kind zu uns!
Ach menno... :-(
Ach so : ansonsten immer noch Warteschleife.
Fühlt sich aber nicht wirklich vielversprechend an.
Und nochmal: ach menno... :-(
Macht´s gut,
Eure Nora
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