Schön, dass Medikamente greifen.
Irgendwie beruhigend, ein direktes Feedback zu bekommen.
Bei dem ganzen sonstigen Rumgespritze und Tabletten-Einwerfen weiss man ja nie so genau, ob das jetzt was bringt oder nicht.
Nachdem ich aber regelmässig ASS 100 nehme und seit Freitag zusätzlich Clexane 40 spritzen darf, funktioniert die Blutverdünnung echt super!
Jeder noch so kleine Picks (und ich darf mir jeden Abend zwei Spritzen geben) wird mit einem Blutrinnsal belohnt, das eine Zeitlang munter vor sich hin sickert.
Seitdem klebe ich mir freiwillig zwei Pflaster auf den Bauch, bevor ich mir alle Unterhemden versaue.
Dabei bin ich ansonsten nicht so empfindlich.
Ansonsten alles beim Alten, ich soll dieses Mal die Gonal-Dosis leicht erhöhen.
Abwechselnd 37,5 und 50 Einheiten, am Mittwoch ist dann der Ultraschall-Termin.
Mittwoch Abend sehe ich in großer Runde die KiWu-Mädels wieder, ich freue mich schon!
Macht´s gut,
Eure Nora
Montag, 23. September 2013
Dienstag, 17. September 2013
An welchen Schrauben dreht man wann?
Oder genauer: welche Untersuchungen machen überhaupt Sinn?
Und zu welchem Zeitpunkt?
Je mehr ich in das Thema Kinderwunsch hineinrutsche (und gefühlt hilft mir da kein Rettungsring mehr), desto mehr erfahre ich .
Ob diese Informationen etwas taugen oder nicht, das ist immer die erste Frage.
Da habe ich natürlich Vorteile, da ich berufsbedingt mich leichter in medizinisch-pharmazeutische Spezialgebiete einarbeiten kann.
Wir stehen zum jetzigen Zeitpunkt ohne Diagnose da.
(Stimmt nicht ganz: mein Hashimoto ist ja da und an dieser Schraube drehe ich gerade).
Aber ansonsten passiert seit drei Jahren schlicht und ergreifend nichts.
Wie lange macht es Sinn, auf weitere Untersuchungen zu warten und zu hoffen?
Wie lange soll ich den gedrehten Schrauben Zeit zum Wirken geben?
Ich habe ein hyperaktives Immunsystem.
Macht es in meinem Fall nicht Sinn, eine partnerimmunulogische Untersuchung anzustossen?
Vor allem, weil die Ergebnisse sehr lange auf sich warten lassen?
Meine Frauenärztin lehnt es erstmal ab.
Sie meinte, es sind zu viele Detail-Schräubchen, da wird man mental zu verkrampft und dann geht garnix mehr.
Sie würde diese Untersuchung machen lassen, wenn wir auf die ersten ICSI´s zusteuern.
Aber: wenn dort tatsächlich das entscheidende Schräubchen zu finden wäre - könnten wir uns dann nicht das ganze Leid und die Warterei bis zu den ICSI´s sparen?
Natürlich dann auch die ICSI an sich auch?
Das ist die altbekannte Frage: Maximaldiagnostik ja oder nein.
Lohnt sich der finanzielle Aufwand?
Oder doch erstmal nach Schema F (mit allen Vor- und Nachteilen) und erst nach dessen Scheitern beim Hufetrappeln vorm Haus auch mal an ein Zebra gedacht.
Ich werde meine Kinderwunsch-Ärztin nach ihrer Meinung befragen.
Ich schätze sie da aber auch eher konservativ ein.
Auf jeden Fall werde ich baldigst auf eine Bauchspiegelung mit Eileiter-Durchgängigkeits-Prüfung drängen.
Klingt zwar schräg romantisch und nicht unbedingt nach Ponyhof (Bauch mit CO2 aufgepumpt und der Eingriff mit Kopf nach unten im Ypsilon), aber ich bin in Narkose und dann geht´s mich ja erstmal nix mehr an.
Da im Dezember bei uns absoluter Urlaubsstopp ist und ich nicht unnötig mit dem Thema auffallen will (lange Geschichte), lasse ich es besser vorher in einer Urlaubswoche machen.
Und alles andere?
Kinderwunsch-Massage, TCM, Akkupunktur, Mönchspfeffer, wasweissich?
Ich bin normalerweise ein eher rationaler Typ, der wissen möchte, was woher kommt und was man dafür machen kann.
In diesem Fall bin ich gerne bereit, parallel an tausend Schrauben zu drehen.
Hauptsache, es klappt.
Und notfalls mache ich bei einem eventuellen Geschwisterchen alles nochmal parallel.
Aber da es ja auch eine finanzielle Frage ist, läuft es eben doch auf die erste Frage hinaus.
Erstmal Informationen sammeln und selber mögliche Alternativen als Vorschlag parat haben.
Und dann schauen, was wann Sinn macht.
Macht´s gut,
Eure Nora
Und zu welchem Zeitpunkt?
Je mehr ich in das Thema Kinderwunsch hineinrutsche (und gefühlt hilft mir da kein Rettungsring mehr), desto mehr erfahre ich .
Ob diese Informationen etwas taugen oder nicht, das ist immer die erste Frage.
Da habe ich natürlich Vorteile, da ich berufsbedingt mich leichter in medizinisch-pharmazeutische Spezialgebiete einarbeiten kann.
Wir stehen zum jetzigen Zeitpunkt ohne Diagnose da.
(Stimmt nicht ganz: mein Hashimoto ist ja da und an dieser Schraube drehe ich gerade).
Aber ansonsten passiert seit drei Jahren schlicht und ergreifend nichts.
Wie lange macht es Sinn, auf weitere Untersuchungen zu warten und zu hoffen?
Wie lange soll ich den gedrehten Schrauben Zeit zum Wirken geben?
Ich habe ein hyperaktives Immunsystem.
Macht es in meinem Fall nicht Sinn, eine partnerimmunulogische Untersuchung anzustossen?
Vor allem, weil die Ergebnisse sehr lange auf sich warten lassen?
Meine Frauenärztin lehnt es erstmal ab.
Sie meinte, es sind zu viele Detail-Schräubchen, da wird man mental zu verkrampft und dann geht garnix mehr.
Sie würde diese Untersuchung machen lassen, wenn wir auf die ersten ICSI´s zusteuern.
Aber: wenn dort tatsächlich das entscheidende Schräubchen zu finden wäre - könnten wir uns dann nicht das ganze Leid und die Warterei bis zu den ICSI´s sparen?
Natürlich dann auch die ICSI an sich auch?
Das ist die altbekannte Frage: Maximaldiagnostik ja oder nein.
Lohnt sich der finanzielle Aufwand?
Oder doch erstmal nach Schema F (mit allen Vor- und Nachteilen) und erst nach dessen Scheitern beim Hufetrappeln vorm Haus auch mal an ein Zebra gedacht.
Ich werde meine Kinderwunsch-Ärztin nach ihrer Meinung befragen.
Ich schätze sie da aber auch eher konservativ ein.
Auf jeden Fall werde ich baldigst auf eine Bauchspiegelung mit Eileiter-Durchgängigkeits-Prüfung drängen.
Klingt zwar schräg romantisch und nicht unbedingt nach Ponyhof (Bauch mit CO2 aufgepumpt und der Eingriff mit Kopf nach unten im Ypsilon), aber ich bin in Narkose und dann geht´s mich ja erstmal nix mehr an.
Da im Dezember bei uns absoluter Urlaubsstopp ist und ich nicht unnötig mit dem Thema auffallen will (lange Geschichte), lasse ich es besser vorher in einer Urlaubswoche machen.
Und alles andere?
Kinderwunsch-Massage, TCM, Akkupunktur, Mönchspfeffer, wasweissich?
Ich bin normalerweise ein eher rationaler Typ, der wissen möchte, was woher kommt und was man dafür machen kann.
In diesem Fall bin ich gerne bereit, parallel an tausend Schrauben zu drehen.
Hauptsache, es klappt.
Und notfalls mache ich bei einem eventuellen Geschwisterchen alles nochmal parallel.
Aber da es ja auch eine finanzielle Frage ist, läuft es eben doch auf die erste Frage hinaus.
Erstmal Informationen sammeln und selber mögliche Alternativen als Vorschlag parat haben.
Und dann schauen, was wann Sinn macht.
Macht´s gut,
Eure Nora
Sonntag, 15. September 2013
Und mal wieder warten...
Nachts um 4h in Deutschland...
Da habe ich vieeeel Zeit, mir über alles Mögliche Gedanken zu machen.
Zum Beispiel darüber, dass ich heute 6 Stunden lang Alleinunterhalter spielen darf.
Und nach so einer Nacht erfahrungsgemäß unangenehme Kreislaufprobleme und Wortfindungsstörungen habe.
Wenn ich auf den Wecker starre und mir überlege, in wievielen Stunden er denn klingelt.
Ich habe länger nicht geschrieben.
Das hing zum einen mit einem tollen Urlaub zusammen, zum anderen ging es mir ziemlich gut.
Ich stelle zur Zeit meine Schilddrüse neu ein und nehme parallel etwas Cortison ein.
Gibt es bei einer Schilddrüsen-Einstellung eigentlich so etwas wie eine Erstverschlimmerung?
Bei der Homöopathie ist das bekannt: erst verschlimmern sich die Symptome kurzfristig, danach wird´s besser.
Ich habe das Gefühl, ich bin geschaffter als je zuvor.
Ich schlafe anscheinend sehr ineffektiv, auch nach 8 Stunden bin ich gerädert.
Auf der anderen Seite habe ich dann so Nächte wie heute, in denen ich trotz Müdigkeit kaum ein Auge zumache.
Ausserdem habe ich das Gefühl auszutrockenen.
Als wäre in mir drin ein trockener Schwamm, der alles Wasser aufsaugt.
Morgen nehme ich mit meiner Ärztin erneut Rücksprache, ich bin auf ihre Meinung gespannt.
Beim letzten Gespräch vor zwei Wochen hat sie die Dosierung dezent erhöht, in einer Woche wird es Zeit für die Kontrolle der Blutwerte.
Mein NMT ist Dienstag, ich habe keine großen Hoffnungen.
Es fühlt sich einfach nicht so an.
Eher nach: Jenga-Türmchen kippt.
Klar habe ich mehr als genug Erfahrung darin, solche Türme wieder aufzubauen.
Aber jedes neue Schräubchen, an dem ich drehe, weckt neue Hoffnungen.
Und damit wird es wieder ein Stück weit bitterer.
Na ja, warten wir mal wieder ab (was anderes bleibt übrig?).
Macht´s gut,
Eure Nora
Kurzer Nachtrag: wir erhöhen die Schilddrüsenhormone weiter.
Das Thybon bleibt gleich, das L-Thyroxin wird um 25yg gesteigert.
Die Symptome passen anscheinend recht gut (*urghs*), die Blutwerte soll ich in frühestens 3 Wochen kontrollieren lassen.
Rücksprache aber schon in einer Woche, das find ich prima!
Da habe ich vieeeel Zeit, mir über alles Mögliche Gedanken zu machen.
Zum Beispiel darüber, dass ich heute 6 Stunden lang Alleinunterhalter spielen darf.
Und nach so einer Nacht erfahrungsgemäß unangenehme Kreislaufprobleme und Wortfindungsstörungen habe.
Wenn ich auf den Wecker starre und mir überlege, in wievielen Stunden er denn klingelt.
Ich habe länger nicht geschrieben.
Das hing zum einen mit einem tollen Urlaub zusammen, zum anderen ging es mir ziemlich gut.
Ich stelle zur Zeit meine Schilddrüse neu ein und nehme parallel etwas Cortison ein.
Gibt es bei einer Schilddrüsen-Einstellung eigentlich so etwas wie eine Erstverschlimmerung?
Bei der Homöopathie ist das bekannt: erst verschlimmern sich die Symptome kurzfristig, danach wird´s besser.
Ich habe das Gefühl, ich bin geschaffter als je zuvor.
Ich schlafe anscheinend sehr ineffektiv, auch nach 8 Stunden bin ich gerädert.
Auf der anderen Seite habe ich dann so Nächte wie heute, in denen ich trotz Müdigkeit kaum ein Auge zumache.
Ausserdem habe ich das Gefühl auszutrockenen.
Als wäre in mir drin ein trockener Schwamm, der alles Wasser aufsaugt.
Morgen nehme ich mit meiner Ärztin erneut Rücksprache, ich bin auf ihre Meinung gespannt.
Beim letzten Gespräch vor zwei Wochen hat sie die Dosierung dezent erhöht, in einer Woche wird es Zeit für die Kontrolle der Blutwerte.
Mein NMT ist Dienstag, ich habe keine großen Hoffnungen.
Es fühlt sich einfach nicht so an.
Eher nach: Jenga-Türmchen kippt.
Klar habe ich mehr als genug Erfahrung darin, solche Türme wieder aufzubauen.
Aber jedes neue Schräubchen, an dem ich drehe, weckt neue Hoffnungen.
Und damit wird es wieder ein Stück weit bitterer.
Na ja, warten wir mal wieder ab (was anderes bleibt übrig?).
Macht´s gut,
Eure Nora
Kurzer Nachtrag: wir erhöhen die Schilddrüsenhormone weiter.
Das Thybon bleibt gleich, das L-Thyroxin wird um 25yg gesteigert.
Die Symptome passen anscheinend recht gut (*urghs*), die Blutwerte soll ich in frühestens 3 Wochen kontrollieren lassen.
Rücksprache aber schon in einer Woche, das find ich prima!
Dienstag, 20. August 2013
Geteiltes Leid ist halbes Leid
...und bringt einen unheimlich weiter!
Ich habe mich in der Zwischenzeit mit 4 weiteren Abkürzungsdamen zu einem "Kinderwunsch-Stammtisch" getroffen.
Organisiert wurde das über ein Kinderwunsch-Forum, getroffen haben wir uns in einem Bistro.
Es war eine skurile Situation: wir sitzen im helllichten Sonnenschein in einem gut besuchten Lokal und unterhalten uns über ICSI´s, Spermiogramme, Frustration, intimste Gefühle und alles, was da so dazugehört...
Ich möchte nicht wissen, was die anderen Gäste so alles mitbekommen haben.
Aber egal, vielleicht haben sie was dazugelernt... ;-)
Es ist eine echt lustige Truppe, es herrschte sofort eine allgemeine Sympathie.
Es war was ganz anderes, live und in Farbe die Schicksale von anderen erzählt zu bekommen.
Bei mir regte sich sofort der Gedanke, dass es mir soooo schlimm ja garnicht geht. Es relativiert sich einiges!
Nachdem wir uns verabschiedet hatten (nach immerhin etwas über 4 Stunden!), haben wir sofort eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.
Und wir schreiben uns quasi täglich.
Mal mehr, mal weniger.
Wenn eine von uns gerade die Krise bekommt, dann sind die anderen da und trösten oder schimpfen mit.
Wir hibbeln auf Testergebnisse, drücken alle Daumen.
Es tut wirklich gut!
Daneben kommen Anregungen und Tipps, auf die man erstmal so nicht gekommen wäre.
Die Idee, dass meine Schilddrüse vielleicht doch nicht so optimal eingestellt ist, wie mein "Kompetenzzentrum" so behauptet, kam auch von einer der Mädels.
Einfach mal mit der eigenen Erfahrung den Berichten der anderen zuhören, das bringt schon einiges!
Ich bin dankbar, diese Frauen kennengelernt zu haben!
Morgen Abend treffen wir uns wieder, ich freue mich schon!
Macht´s gut,
Eure Nora
Ich habe mich in der Zwischenzeit mit 4 weiteren Abkürzungsdamen zu einem "Kinderwunsch-Stammtisch" getroffen.
Organisiert wurde das über ein Kinderwunsch-Forum, getroffen haben wir uns in einem Bistro.
Es war eine skurile Situation: wir sitzen im helllichten Sonnenschein in einem gut besuchten Lokal und unterhalten uns über ICSI´s, Spermiogramme, Frustration, intimste Gefühle und alles, was da so dazugehört...
Ich möchte nicht wissen, was die anderen Gäste so alles mitbekommen haben.
Aber egal, vielleicht haben sie was dazugelernt... ;-)
Es ist eine echt lustige Truppe, es herrschte sofort eine allgemeine Sympathie.
Es war was ganz anderes, live und in Farbe die Schicksale von anderen erzählt zu bekommen.
Bei mir regte sich sofort der Gedanke, dass es mir soooo schlimm ja garnicht geht. Es relativiert sich einiges!
Nachdem wir uns verabschiedet hatten (nach immerhin etwas über 4 Stunden!), haben wir sofort eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.
Und wir schreiben uns quasi täglich.
Mal mehr, mal weniger.
Wenn eine von uns gerade die Krise bekommt, dann sind die anderen da und trösten oder schimpfen mit.
Wir hibbeln auf Testergebnisse, drücken alle Daumen.
Es tut wirklich gut!
Daneben kommen Anregungen und Tipps, auf die man erstmal so nicht gekommen wäre.
Die Idee, dass meine Schilddrüse vielleicht doch nicht so optimal eingestellt ist, wie mein "Kompetenzzentrum" so behauptet, kam auch von einer der Mädels.
Einfach mal mit der eigenen Erfahrung den Berichten der anderen zuhören, das bringt schon einiges!
Ich bin dankbar, diese Frauen kennengelernt zu haben!
Morgen Abend treffen wir uns wieder, ich freue mich schon!
Macht´s gut,
Eure Nora
Montag, 19. August 2013
Das klingt nach einem Plan!
Und es fühlt sich gut an!
Folgende Massnahmen fange ich ab morgen an:
- L-Thyroxin von 100 auf 125 steigern
- Thybon von 10 auf 15 steigern
- Mönchspfeffer 1x1
- Prednisolon 5mg 1x1 (um mein überaktives Immunsystem ein wenig zu beruhigen)
In zwei Wochen werden dann die Symptome kontrolliert und in vier Wochen soll ein neues Blutbild gemacht werden.
Parallel werde ich die Untersuchungen zur Immunologie anstossen, es dauert wohl mindestens 12 Wochen, bis Ergebnisse vorliegen.
Und bis diese in einem Telefonat ausgewertet werden, dann nochmal ein wenig.
Also kann das auch jetzt schon mal im Hintergrund laufen.
Nach meinen Recherchen werden solche Untersuchungen zwar meistens erst gemacht, wenn die ersten 1-2 ICSI´s schiefgelaufen sind.
Aber ich habe sehr viel mit Autoimmunprozessen zu tun, da kann man auch mal früher ein Auge drauf werfen.
Nebenher:
witzig, was für Symptome alles für eine unterversorgte Schilddrüse sprechen können!
(Können, nicht müssen! Aber in der Gesamtheit ergibt sich doch ein Bild...)
- Abgeschlagenheit, ineffektives Schlafen
- Angst, depressive Verstimmungen
- das Gefühl "Das Leben ist wie ein Film, der an mir vorbeizieht" (man denke an meinen letzten Beitrag...)
- fehlende Halbmonde im Fingernagel (kleiner Finger - Mittelfinger)
- weisse stecknagelgroße Flecken an der Aussenseite der Unterarme und der Schienbeine
- trockene Haut und Haare
- Ringe unter den Augen bzw. geschwollene Lider
und einiges mehr, an das ich mich nicht mehr erinnere.
Ich bin mal gespannt!
Also, ab morgen Dosis rauf und dann Warteschleife.
Macht´s gut,
Eure Nora
Folgende Massnahmen fange ich ab morgen an:
- L-Thyroxin von 100 auf 125 steigern
- Thybon von 10 auf 15 steigern
- Mönchspfeffer 1x1
- Prednisolon 5mg 1x1 (um mein überaktives Immunsystem ein wenig zu beruhigen)
In zwei Wochen werden dann die Symptome kontrolliert und in vier Wochen soll ein neues Blutbild gemacht werden.
Parallel werde ich die Untersuchungen zur Immunologie anstossen, es dauert wohl mindestens 12 Wochen, bis Ergebnisse vorliegen.
Und bis diese in einem Telefonat ausgewertet werden, dann nochmal ein wenig.
Also kann das auch jetzt schon mal im Hintergrund laufen.
Nach meinen Recherchen werden solche Untersuchungen zwar meistens erst gemacht, wenn die ersten 1-2 ICSI´s schiefgelaufen sind.
Aber ich habe sehr viel mit Autoimmunprozessen zu tun, da kann man auch mal früher ein Auge drauf werfen.
Nebenher:
witzig, was für Symptome alles für eine unterversorgte Schilddrüse sprechen können!
(Können, nicht müssen! Aber in der Gesamtheit ergibt sich doch ein Bild...)
- Abgeschlagenheit, ineffektives Schlafen
- Angst, depressive Verstimmungen
- das Gefühl "Das Leben ist wie ein Film, der an mir vorbeizieht" (man denke an meinen letzten Beitrag...)
- fehlende Halbmonde im Fingernagel (kleiner Finger - Mittelfinger)
- weisse stecknagelgroße Flecken an der Aussenseite der Unterarme und der Schienbeine
- trockene Haut und Haare
- Ringe unter den Augen bzw. geschwollene Lider
und einiges mehr, an das ich mich nicht mehr erinnere.
Ich bin mal gespannt!
Also, ab morgen Dosis rauf und dann Warteschleife.
Macht´s gut,
Eure Nora
Samstag, 17. August 2013
Vergeudete Zeit
Ihr Lieben,
ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen.
Das liegt zum einen an ein paar Tagen Abwesenheit , vor allem aber auch an unserer Zwangspause , die wir uns auferlegt haben .
Erstmal die Schilddrüse ins Reine bekommen , dann geht´s weiter.
Soweit der Plan soweit der rationale Gedanke .
De facto geht es mir echt schlecht damit .
Klar war es ganz angenehm , mal nicht GvnP betreiben zu müssen .
Das tat gut .
Jetzt sitze ich aber da und bin wirklich zutiefst deprimiert.
Letzte Nacht habe ich geträumt , dass ich kurz vor der Entbindung stehe. Alles hat sich so natürlich und gut angefühlt.
Kennt Ihr das in Euren Depri-Phasen auch ?
Keine Lust auf nichts , nur Herumsitzen auf der Couch .
Reden mag ich nicht , rausgehen mag ich nicht , weggehen mag ich nicht , sich mit Freunden treffen mag ich nicht .
Ich habe so oft gehört : "Geniesst die Wartezeit und macht nochmal alle Dinge , die ihr dann mit Kind nicht mehr machen könnt "
Schlauer Rat .
Das Problem : ich mag nicht .
Für mich sind diese ewigen Warteschleifen , dieses "Warten auf Godot" vergeudete Zeit .
Ich möchte mit ihr nichts besseres anfangen .
Ja , ich könnte .
Aber ich will nicht .
Ich habe das Gefühl , dass eine neue Ära in meinem Leben schon längst überfällig ist .
Entweder gebe ich Vollgas und starte quasi in die Zukunft ohne Kinder (gefühlsmässig) oder ich verharre noch etwas und hoffe auf die gewollte und geplante Veränderung.
Im Moment bin ich in einem Zwischenzustand .
Aus dem Bauch heraus gibt es hier für mich nur Schwarz und Weiss, kein Grau.
Kein Mittelding .
Darum sitze ich hier auf meiner Couch und es geht mir schlecht .
Besser wäre sicherlich , einfach "meinen" Weg zu gehen und den Kinderwunsch folgen zu lassen .
Quasi das viel gepredigte "Loslassen" .
Aber ich habe Angst davor .
Denn es hat nichts mit dem zu tun , was ich mir erträume .
Es ist eine Verlegenheitslösung .
Aber auf der anderen Seite sind es mittlerweile letztendlich drei mehr oder weniger vergeudete Jahre .
Wie lange macht das Warten auf Godot Sinn ?
Wann muss man begreifen , dass Godot eventuell garnicht kommt ?
Ich zitiere mal aus dem betreffenden Wiki-Artikel über das Theaterstück "Warten auf Godot":
Aber kommt Euch nicht auch einiges bekannt vor ?
So, ich packe meinen depressiven Marvin mal wieder ein und gehe mal was tuen... ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen.
Das liegt zum einen an ein paar Tagen Abwesenheit , vor allem aber auch an unserer Zwangspause , die wir uns auferlegt haben .
Erstmal die Schilddrüse ins Reine bekommen , dann geht´s weiter.
Soweit der Plan soweit der rationale Gedanke .
De facto geht es mir echt schlecht damit .
Klar war es ganz angenehm , mal nicht GvnP betreiben zu müssen .
Das tat gut .
Jetzt sitze ich aber da und bin wirklich zutiefst deprimiert.
Letzte Nacht habe ich geträumt , dass ich kurz vor der Entbindung stehe. Alles hat sich so natürlich und gut angefühlt.
Kennt Ihr das in Euren Depri-Phasen auch ?
Keine Lust auf nichts , nur Herumsitzen auf der Couch .
Reden mag ich nicht , rausgehen mag ich nicht , weggehen mag ich nicht , sich mit Freunden treffen mag ich nicht .
Ich habe so oft gehört : "Geniesst die Wartezeit und macht nochmal alle Dinge , die ihr dann mit Kind nicht mehr machen könnt "
Schlauer Rat .
Das Problem : ich mag nicht .
Für mich sind diese ewigen Warteschleifen , dieses "Warten auf Godot" vergeudete Zeit .
Ich möchte mit ihr nichts besseres anfangen .
Ja , ich könnte .
Aber ich will nicht .
Ich habe das Gefühl , dass eine neue Ära in meinem Leben schon längst überfällig ist .
Entweder gebe ich Vollgas und starte quasi in die Zukunft ohne Kinder (gefühlsmässig) oder ich verharre noch etwas und hoffe auf die gewollte und geplante Veränderung.
Im Moment bin ich in einem Zwischenzustand .
Aus dem Bauch heraus gibt es hier für mich nur Schwarz und Weiss, kein Grau.
Kein Mittelding .
Darum sitze ich hier auf meiner Couch und es geht mir schlecht .
Besser wäre sicherlich , einfach "meinen" Weg zu gehen und den Kinderwunsch folgen zu lassen .
Quasi das viel gepredigte "Loslassen" .
Aber ich habe Angst davor .
Denn es hat nichts mit dem zu tun , was ich mir erträume .
Es ist eine Verlegenheitslösung .
Aber auf der anderen Seite sind es mittlerweile letztendlich drei mehr oder weniger vergeudete Jahre .
Wie lange macht das Warten auf Godot Sinn ?
Wann muss man begreifen , dass Godot eventuell garnicht kommt ?
Ich zitiere mal aus dem betreffenden Wiki-Artikel über das Theaterstück "Warten auf Godot":
Die Hauptfiguren des Stücks sind die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir, die an einem nicht näher definierten Ort, einer Landstraße mit einem kahlen Baum, ihre Zeit damit verbringen, „nichts zu tun“ und auf eine Person namens Godot zu warten, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. Godot selbst erscheint in der Tat bis zuletzt nicht, das Warten auf ihn ist offensichtlich vergeblich. Am Ende eines jeden der beiden weitgehend identischen Akte erscheint ein angeblich von ihm ausgesandter etwas ängstlicher Botenjunge, sein Ziegenhirte, der verkündet, dass sich Godots Ankunft weiter verzögern, er aber ganz bestimmt kommen werde. Spätestens dann dämmern den Wartenden Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihrer Situation, lösen aber können sie sich dennoch nicht aus ihr, wie folgender, mehrfach wiederkehrender Dialog unterstreicht:Naja, auf wen wir warten und warum wir warten - das dürften wir wissen .
Zwei Akte lang tritt das Stück statisch auf der Stelle. Um die „unheimliche Stille auf Abstand zu halten“, wird viel mit absurden Diskussionen über Belangloses gestritten und sich wieder versöhnt. Vor allem aber beschäftigt man sich mehr schlecht als recht damit, kleine Übungen und Spielchen zu erfinden, um sich die zähe Zeit zu vertreiben, oder man erörtert die verschiedenen Möglichkeiten des Selbstmords.
- Estragon: Komm, wir gehen!
- Wladimir: Wir können nicht.
- Estragon: Warum nicht?
- Wladimir: Wir warten auf Godot.
- Estragon: Ah!
Bis zum Schluss wird nicht klar, wer Godot ist und warum genau man in einer so „gottverlassenen Gegend“ auf ihn wartet.
Aber kommt Euch nicht auch einiges bekannt vor ?
So, ich packe meinen depressiven Marvin mal wieder ein und gehe mal was tuen... ;-)
Macht´s gut,
Eure Nora
Mittwoch, 7. August 2013
Das halbe Hundert ist voll!
Wow, das ist jetzt der 50. Beitrag !!!
Und das von mir, die noch nie großartig Tagebuch geschrieben hat.
Die immer leicht lächelnd auf Bloggerinnen geschaut hat, die virtuell mehr oder weniger Seelenstriptease machen.
Und Leute - es tut gut !
Klar bin ich häufig frustriert und entmutigt.
Angenervt und selbstmitleidig.
Aber es ist besser geworden!
Und das liegt an diesem Blog.
Er nimmt mir diesen stetig wachsenden Druck im Inneren.
Wenn ich mir meine Texte nach 1 - 2 Tagen nochmal durchlese, so kann ich meine Gefühle distanzierter betrachten.
Dieses Wirrwarr in mir drin formulieren zu müssen, das macht für mich selber einiges begreifbarer.
Und Ihr Abkürzungsdamen gebt mir das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Dass meine Emotionen in der jetzigen Situation vollkommen normal sind.
Dafür möchte ich Euch von Herzen danken!!!
Macht´s gut,
Eure Nora
Und das von mir, die noch nie großartig Tagebuch geschrieben hat.
Die immer leicht lächelnd auf Bloggerinnen geschaut hat, die virtuell mehr oder weniger Seelenstriptease machen.
Und Leute - es tut gut !
Klar bin ich häufig frustriert und entmutigt.
Angenervt und selbstmitleidig.
Aber es ist besser geworden!
Und das liegt an diesem Blog.
Er nimmt mir diesen stetig wachsenden Druck im Inneren.
Wenn ich mir meine Texte nach 1 - 2 Tagen nochmal durchlese, so kann ich meine Gefühle distanzierter betrachten.
Dieses Wirrwarr in mir drin formulieren zu müssen, das macht für mich selber einiges begreifbarer.
Und Ihr Abkürzungsdamen gebt mir das Gefühl, nicht alleine zu sein.
Dass meine Emotionen in der jetzigen Situation vollkommen normal sind.
Dafür möchte ich Euch von Herzen danken!!!
Macht´s gut,
Eure Nora
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