... und LOOOOOOOS !!!!!
Häh ?
Wie bitte ?
Wie meinen?!?
Ja, ab heute Abend sind wir offiziell im Club der "spritzenden" Bevölkerung !
Eigentlich war heute nur Befund-Besprechung angesagt und anschliessend das Festlegen einer Strategie.
Zum Thema Ergebnis können wir bisher ganz zufrieden sein.
Gut, wir sind keine spritzigen (hihi) 18 Jahre alt - die Werte sind nicht ganz taufrisch.
Aber grottenschlecht auch nicht.
Meine Schilddrüsen-Werte müssen wir weiterhin beobachten, aber ansonsten soweit alles im Lot.
Die Ärztin möchte der Natur weiterhin eine Chance geben, ihr aber etwas unter die Arme greifen.
Sprich : Eizellreifung mit Gonal unterstützen, dann Eisprung auslösen und Spaß haben. ;-)
Parallel wird dann nochmal 4 Stunden nach dem Spaß per Abstrich geschaut, ob sich noch lebendige Spermien im Schleim finden.
Das gibt Aufschluss darüber, ob allergische Abwehrreaktionen stattfinden, die die Spermien auf dem Weg abmurksen.
Und da ich per Zufall am Anfang des Zyklus war (Tag 5) konnten wir sofort loslegen.
Rezept einlösen und jetzt liegt das Gonal friedlich im Kühlschrank und wartet auf den Einsatz.
Parallel dazu darf ich mir Clexane zur Blutverdünnung spritzen, den Grund dafür findet Ihr hier.
Mir geht das alles fast ein wenig schnell, aber auf der anderen Seite bleibt nicht viel Zeit zum wahnsinnig-werden...
Hat auch seine Vorteile !
So, ich gehe mal in die Startblöcke - ab heute Abend arbeiten wir intensiviert an unserem Kind! ;-)
Macht´s gut,
Eure gespannte Nora
Mittwoch, 22. Mai 2013
Montag, 20. Mai 2013
Kann es überhaupt klappen?
Ich bin am zweifeln.
Wir haben am Dienstag unser Gespräch in der KiWu, das erste nach den ganzen Laborwerten.
Wo die Taktik festgelegt wird.
Aber mir fehlt völlig die Zuversicht.
Es liegt wahrscheinlich daran, dass bei uns Blogschwestern vor allem die erfolglosen Versuche zu lesen sind.
So sehr es mir hilft, die Geschichten von Leidensgenossinnen mitzufiebern- es nimmt mir jede Illusion.
Warum sollte es gerade bei uns gleich funktionieren ?!?
Hiiiilfe - ich möchte mich auf diesen Termin freuen, mit aller Entschlossenheit und Euphorie auf das Ziel lossteuern !
Aber dieses kleine Teufelchen auf meiner Schulter lässt die Zweifel immer grösser werden.
Kennt Ihr das auch ?
Unterdrückt Ihr solche Gefühle oder versucht Ihr mit positiver Energie gegenzusteuern ?
Und überhaupt: fällt das unter " locker rangehen und keinen Stress machen " oder unter " self fulfilling prophecy " ?
Wir haben am Dienstag unser Gespräch in der KiWu, das erste nach den ganzen Laborwerten.
Wo die Taktik festgelegt wird.
Aber mir fehlt völlig die Zuversicht.
Es liegt wahrscheinlich daran, dass bei uns Blogschwestern vor allem die erfolglosen Versuche zu lesen sind.
So sehr es mir hilft, die Geschichten von Leidensgenossinnen mitzufiebern- es nimmt mir jede Illusion.
Warum sollte es gerade bei uns gleich funktionieren ?!?
Hiiiilfe - ich möchte mich auf diesen Termin freuen, mit aller Entschlossenheit und Euphorie auf das Ziel lossteuern !
Aber dieses kleine Teufelchen auf meiner Schulter lässt die Zweifel immer grösser werden.
Kennt Ihr das auch ?
Unterdrückt Ihr solche Gefühle oder versucht Ihr mit positiver Energie gegenzusteuern ?
Und überhaupt: fällt das unter " locker rangehen und keinen Stress machen " oder unter " self fulfilling prophecy " ?
Samstag, 18. Mai 2013
Dramaqueen
Was ne Dramaqueen!
Also nicht ich!
Oder irgendwie doch... ;-)
Nachdem diesen Zyklus definitv nichts sein konnte, habe ich auch meinen Zykluskalender total vernachlässigt.
Und gestern morgen fühlt es sich so komisch feucht im Süden an (sorry für die Details).
Uppsi, die Tage sind da!
Surprise!
Ohne PMS, ohne Krämpfe, ohne Stimmungstief...
Ihr solltet vielleicht wissen, dass es die Monate zuvor gaaanz anders ausgesehen hat.
Einen Tag vorher geht´s irgendwie schon nicht soooo dolle.
Am Tag der Tage stehe ich auf und bekomme Krämpfe der feinsten Sorte. Aber wie!
Mental fühle ich mich sehr schlecht. Egal was die Wetterprognose sagt - an dem Tag ist für mich grau in grau. Mit Blitz, Donner und Weltuntergang!
Ich hatte zwischenzeitlich schon Befürchtungen!
Liest man doch immer mal wieder im Internet, dass äußerst(!!!) schmerzhafte Regelschmerzen ein Symptom für Zyklusstörungen seien können...
Zu meiner Verteidung : auch gestern bekam ich dann doch noch... naja... ein Krämpfchen.
Für eine ganze halbe Stunde!
*räusper*
Also doch Dramaqueen?
Alles psycho oder was?
Sind wir nicht alle ein wenig bluna?
Faszinierend, wie die Psyche sich körperlich niederschlagen kann.
Ich habe mich diesen Monat selber ertappt - mal schauen, wie mit diesem Wissen in 26 Tagen weitergeht. *hihi*
Macht´s gut,
Eure Nora, die sich selber auf die Schliche gekommen ist
Also nicht ich!
Oder irgendwie doch... ;-)
Nachdem diesen Zyklus definitv nichts sein konnte, habe ich auch meinen Zykluskalender total vernachlässigt.
Und gestern morgen fühlt es sich so komisch feucht im Süden an (sorry für die Details).
Uppsi, die Tage sind da!
Surprise!
Ohne PMS, ohne Krämpfe, ohne Stimmungstief...
Ihr solltet vielleicht wissen, dass es die Monate zuvor gaaanz anders ausgesehen hat.
Einen Tag vorher geht´s irgendwie schon nicht soooo dolle.
Am Tag der Tage stehe ich auf und bekomme Krämpfe der feinsten Sorte. Aber wie!
Mental fühle ich mich sehr schlecht. Egal was die Wetterprognose sagt - an dem Tag ist für mich grau in grau. Mit Blitz, Donner und Weltuntergang!
Ich hatte zwischenzeitlich schon Befürchtungen!
Liest man doch immer mal wieder im Internet, dass äußerst(!!!) schmerzhafte Regelschmerzen ein Symptom für Zyklusstörungen seien können...
Zu meiner Verteidung : auch gestern bekam ich dann doch noch... naja... ein Krämpfchen.
Für eine ganze halbe Stunde!
*räusper*
Also doch Dramaqueen?
Alles psycho oder was?
Sind wir nicht alle ein wenig bluna?
Faszinierend, wie die Psyche sich körperlich niederschlagen kann.
Ich habe mich diesen Monat selber ertappt - mal schauen, wie mit diesem Wissen in 26 Tagen weitergeht. *hihi*
Macht´s gut,
Eure Nora, die sich selber auf die Schliche gekommen ist
Mittwoch, 15. Mai 2013
Andere Ansichten
Ich kann es nicht häufig genug sagen : tolle Freunde sind Gold wert !
Nicht nur weil es einfach so ist - sie können auch dabei helfen, das Blickfeld wieder zu erweitern.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin, die vor kurzem den "Lava-Rülpser" abbekommen hat.
Es tat dermassen gut !
Einfach mal reden können !
Ganz offen , ohne Blatt vor dem Mund und zwischendrin über die ganze Kacke auch lachen können !
Vor allem tat es mir gut, ihre Einstellung zu dem Thema zu hören.
Sie lebt nämlich genau das, was ich mir nicht vorstellen kann und woran ich dringend arbeiten muss.
Die große Frage "Was passiert mit meinem Leben, wenn ich keine Kinder bekomme" beantwortet sie ganz einfach : dann holen wir uns halt noch ne Katze.
Dabei müsste sie eigentlich wesentlich mehr darauf drängen, ist sie doch etwas älter als ich.
Aber der Kinderwunsch ist nicht so stark im Vordergrund wie bei mir, sie lassen es halt drauf ankommen.
Um sich später keine Vorwürfe machen zu müssen.
Aber wenn nicht - dann halt nicht.
Sie findet ihr Leben super so wie es ist und vor allem (ein großer Vorteil mir gegenüber!) sie lässt es auf sich zukommen.
Ich mache Pläne für alles.
Ich brauche diese Pläne, um mein inneres Chaos zu bändigen.
Aber wehe, wenn diese Fahrpläne einer Änderung bedürfen!
Und dann auch noch einer derart großen...
Dann stößt meine Flexibilität an eng gesteckte Grenzen.
Ich denke, der Lavarülpser kam genau daher.
Frontalkollision Plan vs. Realität.
Egal, ich schweife mal wieder ab!
Leute - an dieser Stelle noch einen kleinen Aufruf in die Runde!
Wenn Ihr auch so ein Goldstück als Freundin habt, dann vergesst aber auch ihre Sorgen zu dem Thema nicht!
Ich hatte seit dem Lavarülpser einen Knoten im Taschentuch.
Ich musste T. dringend sagen, dass mich eine mögliche Schwangerschaft ihrerseits absolut freuen würde!
Und es war wirklich wichtig!
Eure Freundinnen wissen nämlich, wie Ihr unter dem Thema leidet.
Beispiel:
Keine echte Freundin würde nach Eurem dramatischen Beziehungsende Euren Ex zu einer gemeinsamen Party einladen oder sich postwendend an ihn ranschmeissen.
Das macht man nicht!
Oder man wartet wenigstens, bis sich der größte Kummer gelegt hat.
Nun, bei einer Schwangerschaft lässt es sich nicht vermeiden, in die offene Wunde der Freundin zu greifen.
Ihr vorzuführen, was sie selber (noch) nicht haben kann.
T. hatte nämlich genau diese Sorge.
Wie würde ich es auffassen, wenn sie schwanger werden würde.
Würde die Freundschaft darunter leiden?
Que sera sera - aber ganz ehrlich: ich glaube es nicht.
Klar würde ich wahrscheinlich wehmütig werden und sicher das ein oder andere Mal in die Ecke kotzen - aber das darf eine Freundschaft doch nicht beeinträchtigen?
Ich habe ihr auf jeden Fall befohlen, im Falle des Falles ganz natürlich zu sein und mir vor allem bitte nichts zu verheimlichen.
Es fühlt sich für mich immer noch echt seltsam an, so absolut offen mit T. reden zu können.
Auch mal andere Sichtweisen, andere Probleme zu dem Thema Kinderwunsch hören zu können.
Zu merken, dass da jemand da ist, der sich auch vor Details nicht scheut.
T. ist mein ganz persönliches Goldstück.
Manchmal sind Krisen auch zu solchen Erkenntnissen gut!
Macht´s gut,
Eure Nora (zur Zeit gerührt-glücklich) ;-)
Nicht nur weil es einfach so ist - sie können auch dabei helfen, das Blickfeld wieder zu erweitern.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin, die vor kurzem den "Lava-Rülpser" abbekommen hat.
Es tat dermassen gut !
Einfach mal reden können !
Ganz offen , ohne Blatt vor dem Mund und zwischendrin über die ganze Kacke auch lachen können !
Vor allem tat es mir gut, ihre Einstellung zu dem Thema zu hören.
Sie lebt nämlich genau das, was ich mir nicht vorstellen kann und woran ich dringend arbeiten muss.
Die große Frage "Was passiert mit meinem Leben, wenn ich keine Kinder bekomme" beantwortet sie ganz einfach : dann holen wir uns halt noch ne Katze.
Dabei müsste sie eigentlich wesentlich mehr darauf drängen, ist sie doch etwas älter als ich.
Aber der Kinderwunsch ist nicht so stark im Vordergrund wie bei mir, sie lassen es halt drauf ankommen.
Um sich später keine Vorwürfe machen zu müssen.
Aber wenn nicht - dann halt nicht.
Sie findet ihr Leben super so wie es ist und vor allem (ein großer Vorteil mir gegenüber!) sie lässt es auf sich zukommen.
Ich mache Pläne für alles.
Ich brauche diese Pläne, um mein inneres Chaos zu bändigen.
Aber wehe, wenn diese Fahrpläne einer Änderung bedürfen!
Und dann auch noch einer derart großen...
Dann stößt meine Flexibilität an eng gesteckte Grenzen.
Ich denke, der Lavarülpser kam genau daher.
Frontalkollision Plan vs. Realität.
Egal, ich schweife mal wieder ab!
Leute - an dieser Stelle noch einen kleinen Aufruf in die Runde!
Wenn Ihr auch so ein Goldstück als Freundin habt, dann vergesst aber auch ihre Sorgen zu dem Thema nicht!
Ich hatte seit dem Lavarülpser einen Knoten im Taschentuch.
Ich musste T. dringend sagen, dass mich eine mögliche Schwangerschaft ihrerseits absolut freuen würde!
Und es war wirklich wichtig!
Eure Freundinnen wissen nämlich, wie Ihr unter dem Thema leidet.
Beispiel:
Keine echte Freundin würde nach Eurem dramatischen Beziehungsende Euren Ex zu einer gemeinsamen Party einladen oder sich postwendend an ihn ranschmeissen.
Das macht man nicht!
Oder man wartet wenigstens, bis sich der größte Kummer gelegt hat.
Nun, bei einer Schwangerschaft lässt es sich nicht vermeiden, in die offene Wunde der Freundin zu greifen.
Ihr vorzuführen, was sie selber (noch) nicht haben kann.
T. hatte nämlich genau diese Sorge.
Wie würde ich es auffassen, wenn sie schwanger werden würde.
Würde die Freundschaft darunter leiden?
Que sera sera - aber ganz ehrlich: ich glaube es nicht.
Klar würde ich wahrscheinlich wehmütig werden und sicher das ein oder andere Mal in die Ecke kotzen - aber das darf eine Freundschaft doch nicht beeinträchtigen?
Ich habe ihr auf jeden Fall befohlen, im Falle des Falles ganz natürlich zu sein und mir vor allem bitte nichts zu verheimlichen.
Es fühlt sich für mich immer noch echt seltsam an, so absolut offen mit T. reden zu können.
Auch mal andere Sichtweisen, andere Probleme zu dem Thema Kinderwunsch hören zu können.
Zu merken, dass da jemand da ist, der sich auch vor Details nicht scheut.
T. ist mein ganz persönliches Goldstück.
Manchmal sind Krisen auch zu solchen Erkenntnissen gut!
Macht´s gut,
Eure Nora (zur Zeit gerührt-glücklich) ;-)
Montag, 13. Mai 2013
Que sera, sera!
Whatever will be, will be
the future is not ours to see
que sera sera!
Ich habe auf meiner Amerika-Reise das Buch "Eiertanz" gelesen.
Ein wirklich tolles und empfehlenswertes Buch!
Aber es hat mich auch sehr nachdenklich gemacht.
Vor allem eine Frage beschäftigt mich zur Zeit:
Was wird geschehen? Que sera?
Im Optimalfall wird die erste unterstützte Befruchtung klappen, eine problemlose Schwangerschaft schliesst sich an und neun Monate später wird ein LittleOne die Welt erblicken .
Happily Everafter!
Und ansonsten?
Was kommen für Gefühle auf uns, auf mich zu?
Hoffnung , Enttäuschung , eventuell bittere Verzweiflung nach einer Fehlgeburt ?
Überschießende Freude dicht gefolgt von Ängsten und Unsicherheit ?
Wird unsere Beziehung eine Prüfung erleben ? Werden wir gestärkt herausgehen oder letztendlich scheitern ?
Auf was lassen wir uns ein?
Ich schreibe jetzt für mich allein : ich werde unheimlich verletzlich.
Ich habe mich an den derzeitigen monatlichen Zyklus aus Hoffnung und Enttäuschung irgendwo gewöhnt . Gelernt , damit umzugehen .
Es ist nicht toll - aber ich komme zurecht .
Jetzt wage ich mich auf unbekanntes Terrain .
Und ich habe wirklich Angst davor !
Welche Entscheidungen werden auf uns zukommen ?
Welche bitteren Erkenntnisse werden wir verdauen müssen ?
Immer wieder aufrappeln, aufbauen und in die nächste Runde gehen .
Que sera sera!
Wir haben keine Garantie, dass sich das Ganze tatsächlich lohnt .
Dass am Ende ein Baby steht oder nur die bittere Erkenntnis , dass es ein kleiner Umweg auf dem Weg als kinderloses Paar war .
Wie geht es Euch mit dem Schritt zur KiWu ?
Seid Ihr froh, dass es endlich voran geht?
Wuah, wenn ich nur in die Zukunft sehen könnte !!!
Ich wünsche uns allen , dass das Ende des Liedes auch für uns wahr wird:
Now I have children of my own
They ask their mother, what will I be
Will I be handsome, will I be rich
I tell them tenderly.
Que Sera, Sera,
Whatever will be, will be
The future's not ours, to see
Que Sera, Sera
What will be, will be.
Macht´s gut,
Eure singende Nora
the future is not ours to see
que sera sera!
Ich habe auf meiner Amerika-Reise das Buch "Eiertanz" gelesen.
Ein wirklich tolles und empfehlenswertes Buch!
Aber es hat mich auch sehr nachdenklich gemacht.
Vor allem eine Frage beschäftigt mich zur Zeit:
Was wird geschehen? Que sera?
Im Optimalfall wird die erste unterstützte Befruchtung klappen, eine problemlose Schwangerschaft schliesst sich an und neun Monate später wird ein LittleOne die Welt erblicken .
Happily Everafter!
Und ansonsten?
Was kommen für Gefühle auf uns, auf mich zu?
Hoffnung , Enttäuschung , eventuell bittere Verzweiflung nach einer Fehlgeburt ?
Überschießende Freude dicht gefolgt von Ängsten und Unsicherheit ?
Wird unsere Beziehung eine Prüfung erleben ? Werden wir gestärkt herausgehen oder letztendlich scheitern ?
Auf was lassen wir uns ein?
Ich schreibe jetzt für mich allein : ich werde unheimlich verletzlich.
Ich habe mich an den derzeitigen monatlichen Zyklus aus Hoffnung und Enttäuschung irgendwo gewöhnt . Gelernt , damit umzugehen .
Es ist nicht toll - aber ich komme zurecht .
Jetzt wage ich mich auf unbekanntes Terrain .
Und ich habe wirklich Angst davor !
Welche Entscheidungen werden auf uns zukommen ?
Welche bitteren Erkenntnisse werden wir verdauen müssen ?
Immer wieder aufrappeln, aufbauen und in die nächste Runde gehen .
Que sera sera!
Wir haben keine Garantie, dass sich das Ganze tatsächlich lohnt .
Dass am Ende ein Baby steht oder nur die bittere Erkenntnis , dass es ein kleiner Umweg auf dem Weg als kinderloses Paar war .
Wie geht es Euch mit dem Schritt zur KiWu ?
Seid Ihr froh, dass es endlich voran geht?
Wuah, wenn ich nur in die Zukunft sehen könnte !!!
Ich wünsche uns allen , dass das Ende des Liedes auch für uns wahr wird:
Now I have children of my own
They ask their mother, what will I be
Will I be handsome, will I be rich
I tell them tenderly.
Que Sera, Sera,
Whatever will be, will be
The future's not ours, to see
Que Sera, Sera
What will be, will be.
Macht´s gut,
Eure singende Nora
Freitag, 10. Mai 2013
Wunder gibt es immer wieder...
...mmh - leider nicht bei mir!
Da mein Schatz nicht mit nach Amerika gereist ist, wäre das auch höchst erstaunlich gewesen... *hihi*
Ihr habt doch bestimmt auch schon die Stories von den Freunden von Bekannten Eurer Arbeitskollegin gehört?
Oder der Nichte der Trainingspartnerin Eurer Mutter?
Über 25 Ecken bekommt man erzählt, wie es auf einmal geklappt hat mit der Schwangerschaft.
Allen gemeinsam ist, dass sie alle eeeeeewig auf ein Kind gewartet haben und quasi schon alle Hoffnung aufgegeben hatten.
Oder so.
Warum hat es dann auf einmal geklappt?
Nun, die Gründe sind so vielfältig wie die Verzweigungen in dieser Kette von Wer-hat-wem-was-erzählt:
Entspannung, Ablenkung durch den neuen Job, Hund gekauft, Haus gekauft, tollen Tee getrunken, Urlaub, Selbstfindungsphase, Nahrungsumstellung, ...
Und auf einmal hat es zooom gemacht!
And they lived happily ever after... (stellt Euch hier ein sarkastisches *haha* vor)
Für mich waren diese Geschichten eigentlich immer nett verpackte Ratschläge, Aufmunterungen etc.
Nicht böse gemeint.
Keiner möchte gerne seine Patentrezepte als volle Breitseite auf die armen Opfer abfeuern.
Also werden sie sensibel in eine kleine Geschichte verpackt.
Dadurch werden sie scheinbar glaubwürdiger und seien wir mal ehrlich: wer wird sich die Mühe machen, die Nichte der Trainingspartnerin der Kollegin der besten Freundin ausfindig zu machen und sie zu ihrem Wunder befragen?
Allerdings habe ich tatsächlich so ein unglaubliches Wunder im unmittelbarem Bekanntenkreis:
Die Zwei haben seit gut 3,5 Jahren den Kinderwunsch.
Sie hat PCO mit Monsterzyklen.
Seine Schwimmer sind mit einer Nulllinie "gesegnet".
Die paar Vertreter, die sich noch bewegen sind kopfblöd und schwimmen im Kreis.
Sein unfähiger Urologe hat mit dem falschen Medikament auch diese paar Spermien auf lange Zeit gekillt.
Also echt hoffnungslos.
In der KiWu war man sich schnell einig: ohne ICSI wird das nichts.
Da die Zwei aber sich gerade ein Haus gekauft haben und daher finanziell die Behandlung nicht stemmen können (er ist über 40, privat versichert und Zuschüsse gibt es anscheinend nicht wirklich), haben sie den Kinderwunsch bis nächstes Jahr auf Eis gelegt.
Und zack!
Keinen drei Monate später ist sie schwanger!!!
Durch die Monsterzyklen hat sie es erst in Woche 11 festgestellt.
Die Zwei kenne ich und habe die Geschichte mitverfolgt!
Da stellt sich mir die Frage:
Hängt es tatsächlich "nur" am Kopf?
Wie kann das sein?
Andersherum gedacht: warum gibt es dann Vergewaltigungs-Kinder?
Ich dachte, die Biologie lässt sich nicht unterdrücken?
Oder ist alles nur gewaltiges Glück?
Russisch-Roulette mal andersrum?
Oder mal unter uns Betschwestern: gibt es vielleicht noch andere Wege, die solche Paare einschlagen?
Die eventuell noch verschwiegener sind, da noch mehr mit Tabu belegt?
Die man selbst besten Freunden verschweigt und sich in "ich habe mental entspannt" rettet?
Woran denke ich?
Nun, da gibt es doch einige Möglichkeiten:
- "intensivierter" Geschlechtsverkehr mit Inseminationskappe etc
- Samenspende im Ausland (wegen der Kosten)
- private Samenspende
- oder auch der altbekannte Seitensprung
Alles kann mit Wissen und Billigung des Partners geschehen - oder auch ohne...
Bitte, versteht mich nicht falsch: ich möchte meinen Bekannten wirklich nichts unterstellen!
Der Ansatz ist eher: wenn es da geklappt hat, vielleicht stimmen ja auch die anderen Geschichten?
(Ihre wisst schon: Nichte-Trainingspartnerin-Kollegin von Schwiegermama)
Warum scheint es bei einigen Paaren genau dann zu klappen, wenn die medizinischen Grenzen erreicht sind?
Vielleicht durch andere verzweifelte oder auch kreativere Maßnahmen?
Habt Ihr auch schon mal darüber nachgedacht?
Macht´s gut,
Eure nachdenkliche Nora
Da mein Schatz nicht mit nach Amerika gereist ist, wäre das auch höchst erstaunlich gewesen... *hihi*
Ihr habt doch bestimmt auch schon die Stories von den Freunden von Bekannten Eurer Arbeitskollegin gehört?
Oder der Nichte der Trainingspartnerin Eurer Mutter?
Über 25 Ecken bekommt man erzählt, wie es auf einmal geklappt hat mit der Schwangerschaft.
Allen gemeinsam ist, dass sie alle eeeeeewig auf ein Kind gewartet haben und quasi schon alle Hoffnung aufgegeben hatten.
Oder so.
Warum hat es dann auf einmal geklappt?
Nun, die Gründe sind so vielfältig wie die Verzweigungen in dieser Kette von Wer-hat-wem-was-erzählt:
Entspannung, Ablenkung durch den neuen Job, Hund gekauft, Haus gekauft, tollen Tee getrunken, Urlaub, Selbstfindungsphase, Nahrungsumstellung, ...
Und auf einmal hat es zooom gemacht!
And they lived happily ever after... (stellt Euch hier ein sarkastisches *haha* vor)
Für mich waren diese Geschichten eigentlich immer nett verpackte Ratschläge, Aufmunterungen etc.
Nicht böse gemeint.
Keiner möchte gerne seine Patentrezepte als volle Breitseite auf die armen Opfer abfeuern.
Also werden sie sensibel in eine kleine Geschichte verpackt.
Dadurch werden sie scheinbar glaubwürdiger und seien wir mal ehrlich: wer wird sich die Mühe machen, die Nichte der Trainingspartnerin der Kollegin der besten Freundin ausfindig zu machen und sie zu ihrem Wunder befragen?
Allerdings habe ich tatsächlich so ein unglaubliches Wunder im unmittelbarem Bekanntenkreis:
Die Zwei haben seit gut 3,5 Jahren den Kinderwunsch.
Sie hat PCO mit Monsterzyklen.
Seine Schwimmer sind mit einer Nulllinie "gesegnet".
Die paar Vertreter, die sich noch bewegen sind kopfblöd und schwimmen im Kreis.
Sein unfähiger Urologe hat mit dem falschen Medikament auch diese paar Spermien auf lange Zeit gekillt.
Also echt hoffnungslos.
In der KiWu war man sich schnell einig: ohne ICSI wird das nichts.
Da die Zwei aber sich gerade ein Haus gekauft haben und daher finanziell die Behandlung nicht stemmen können (er ist über 40, privat versichert und Zuschüsse gibt es anscheinend nicht wirklich), haben sie den Kinderwunsch bis nächstes Jahr auf Eis gelegt.
Und zack!
Keinen drei Monate später ist sie schwanger!!!
Durch die Monsterzyklen hat sie es erst in Woche 11 festgestellt.
Die Zwei kenne ich und habe die Geschichte mitverfolgt!
Da stellt sich mir die Frage:
Hängt es tatsächlich "nur" am Kopf?
Wie kann das sein?
Andersherum gedacht: warum gibt es dann Vergewaltigungs-Kinder?
Ich dachte, die Biologie lässt sich nicht unterdrücken?
Oder ist alles nur gewaltiges Glück?
Russisch-Roulette mal andersrum?
Oder mal unter uns Betschwestern: gibt es vielleicht noch andere Wege, die solche Paare einschlagen?
Die eventuell noch verschwiegener sind, da noch mehr mit Tabu belegt?
Die man selbst besten Freunden verschweigt und sich in "ich habe mental entspannt" rettet?
Woran denke ich?
Nun, da gibt es doch einige Möglichkeiten:
- "intensivierter" Geschlechtsverkehr mit Inseminationskappe etc
- Samenspende im Ausland (wegen der Kosten)
- private Samenspende
- oder auch der altbekannte Seitensprung
Alles kann mit Wissen und Billigung des Partners geschehen - oder auch ohne...
Bitte, versteht mich nicht falsch: ich möchte meinen Bekannten wirklich nichts unterstellen!
Der Ansatz ist eher: wenn es da geklappt hat, vielleicht stimmen ja auch die anderen Geschichten?
(Ihre wisst schon: Nichte-Trainingspartnerin-Kollegin von Schwiegermama)
Warum scheint es bei einigen Paaren genau dann zu klappen, wenn die medizinischen Grenzen erreicht sind?
Vielleicht durch andere verzweifelte oder auch kreativere Maßnahmen?
Habt Ihr auch schon mal darüber nachgedacht?
Macht´s gut,
Eure nachdenkliche Nora
Mittwoch, 8. Mai 2013
Lebenszeichen
Hallo, Ihr Lieben!
Vielen Dank für Eure Kommentare!
Ich freue mich wie ein Keks, dass ich tatsächlich schon regelmäßige Mitleser(innen) habe!
Ich bin wieder aus Amerika zurück, die Zeit ist wie im Flug vergangen!
Es war interessant, lebhaft, trubelig, fantastisch, atemberaubend, inspirierend - eine tolle Erfahrung!
Ich bin aber auch froh, wieder daheim zu sein!
Meinen Schatz wieder an meiner Seite zu haben, den Hund zu knuddeln, im Garten zu buddeln!
Bald geht es auch hier weiter, versprochen!
Macht´s gut,
Eure Nora im Jetlag
Vielen Dank für Eure Kommentare!
Ich freue mich wie ein Keks, dass ich tatsächlich schon regelmäßige Mitleser(innen) habe!
Ich bin wieder aus Amerika zurück, die Zeit ist wie im Flug vergangen!
Es war interessant, lebhaft, trubelig, fantastisch, atemberaubend, inspirierend - eine tolle Erfahrung!
Ich bin aber auch froh, wieder daheim zu sein!
Meinen Schatz wieder an meiner Seite zu haben, den Hund zu knuddeln, im Garten zu buddeln!
Bald geht es auch hier weiter, versprochen!
Macht´s gut,
Eure Nora im Jetlag
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